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Samstag, 12. Februar 2011

Briefe an die Welt von Morgen

Ein Brief an die Welt von Morgen- ein Schreibwettbewerb der Aktion "die Gesellschafter". Menschen konnten in den Briefen ausdrücken, wie ihre Vision von morgen aussieht und auch, welche Hoffnungen sie haben. Es sind sehr unterschiedliche Texte mit unterschiedlichen Aspekten vom "Morgen". Aber durchaus wert, mal die eine oder andere zu lesen. http://diegesellschafter.de/projekt/events/briefanmorgen/teilnehmer.php

Ein prämierter Texte stammt von der 1921 geborenen Ursula Lange mit dem Titel: "wer sich nicht bewegt, bewegt nichts"...meine lieben Enkel, wie freue ich mich über die Nachricht vom hoffnungsvollen Start in Euer gemeinschaftliches Unternehmen. Ich gratuliere und wünsche Euch von Herzen viel Glück. Dass Ihr erfolgreich sein werdet, steht für mich fest. Schließlich kenne ich meine Enkel als sehr gut ausgebildete und zielstrebige junge Menschen mit hohen Wertmaßstäben und Verantwortungsbewusstsein - Eigenschaften, wie sie die Welt von morgen dringend brauchen wird im Umgang mit dem gigantischen Berg von Problemen, die wir hinterlassen.
Ihr werdet entschlossen nach Lösungen suchen und sie auch finden. Ich, eine alte Frau mit den Erfahrungen eines chaotischen Jahrhunderts, bin nicht so vermessen, Euch Ratschläge zu erteilen für ein gemeinschaftliches Leben in der Welt von morgen.... hier geht es zur Vollversion des Textes: http://diegesellschafter.de/projekt/events/briefanmorgen/brief.php?author=lange

Dienstag, 23. November 2010

Apocalyse now

Meinem pessimistischem Naturell folgend fällt es mir leichter, negative Utopien zu sammeln. Hier also der Gegenentwurf zur schönen neuen Welt von gestern ::: der Klimawandel taut Knut die Eisschollen unter den Pfoten weg und führt zum Untergangs von Holland und ein paar Inselchen im Pazifik. Und im Atlantik ::: Tschernobyl 2.0 ::: Bürgerkriege um die Ressource Wasser ::: Die Verdummung der Gesellschaft und das Aussterben der deutschen Sprache (böse Zungen behaupten, das eine sei längst Realität und das andere nicht so schlimm, ich enthalte mich an dieser Stelle) ::: Deutschland wird nicht mehr Exportweltmeister. Nie mehr. Und Fußballweltmeister auch nicht. Als Trotzreaktion sozusagen ::: Die Welt geht unter ::: und… wir leben ewig.

Montag, 22. November 2010

Schöne neue Welt

Da hatten wir im Studium doch die nette Aufgabe, ein Brainstorming zu der Frage zu machen, welche positiven Utopien wir kennen. Genau das Richtige für diesen Montag, der aufgrund des Terminkalenders und des grauen Himmels und des Nieselregens eher nach Untergangsszenarien und D-Day Vokabular schreit… hier die positiven Visionen als Gegenentwurf ::: die Millenium Development Goals mit der Reduzierung des Hungers und Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und nachhaltiger Entwicklung für alle ::: die Energieversorgung der Gesamtbevölkerung mit ausschließlich regenerativen Energiequellen ::: auf der Kardaschov-Skala etwas nach oben klettern ::: Schwerter zu Pflugscharen ::: Global Zero mit der tatsächlichen Abrüstung aller nuklearen Waffen ::: eine „cradle to cradle“ Strategie für alle Produkte, Produktion ohne Außeneffekte. Nicht nur recyclen. Sondern upcyclen ::: Blühende Landschaften ::: Unsterblickeit ::: und…. Weltfrieden.