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Freitag, 27. Mai 2011

Es ist kein Auto, es ist kein Roller- eine Seifenkiste mit Elektroantrieb

http://www.mega-vehicles.de
Am Wochenende war die Challenge Bibendum in Berlin und damit Gelegenheit, Elektrofahrzeuge probezufahren. Unter anderem bin ich den MEGA e-City probegefahren. Spannend! Eine Firma aus Frankreich, die verschiedene Fahrzeuge entwickelt hat. Der Kommentar dazu von einem Freund: "750 kg? Cool! 64km/h Höchstgeschwindigkeit? Uncool!". Ich habe mich mit einem Ingenieur unterhalten und der meinte, das sei eigentlich kein Auto. Aber eben auch kein Roller. Eine Seifenkiste sozusagen. Wird heute bereits an Flughäfen eingesetzt. Und durch das geringe Gewicht hat es auch mit einer relativ kleinen Batterie eine akzeptable Reichweite. Wer mehr über den MEGA e-City wissen möchte, findet hier mehr Informationen zu Leistung und technischen Eigenschaften: http://www.mega-vehicles.de/de-e-city-e-city-fur-privatgebrauch.html

Samstag, 9. April 2011

Der Take-me-Home-Button

Hier ist ein interessantes Projekt: cairo. Das steht für "context aware intermodal routing". Mein Handy weiß wo ich bin und, welche Verkehrmittel mir zur Verfügung stehen. Und ich muss nur noch wissen, wo ich hin will. Im Zweifelsfall kann ich den "Take-me-home-button" drücken und schwupsdiwups... so einfach kann es gehen. Die Zukunft ist großartig und dass ich das noch erleben darf, finde ich gut. Denn ich bekenne mich hiermit zu meiner typisch weiblichen Orientierungsschwäche. Und ein Knopf, der mich nach Hause bringt, ist super!
Mehr zum Projekt hier: http://www.innoz.de/cairo_begleitforschung.html

Mittwoch, 5. Januar 2011

Der empowerte User

Wie wird die IT- und Medienwelt in Baden-Württemberg in 10 Jahren aussehen? Dazu wurden vier Szenarien entwickelt. Eines davon wurde „der empowerte User“ getauft und ich finde das ganz nett.  Es wird einmal… 
 Herr B. ist im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Sobald er auf die Autobahn fährt, übernimmt das automatische Fahrzeugassistenzsystem die Steuerung seines Autos und es fährt praktisch von alleine. Dies ermöglicht Herrn B., bereits auf der Autobahn seine E-Mails zu lesen und Texte zu diktieren, die das eingebaute Spracherkennungssystem in eine fertige Nachricht umwandelt. Anschließend liest er auf dem Head-Up-Display seiner Windschutzscheibe die aktuelle Aus­gabe seiner personalisierten elektronischen Tageszeitung. Dabei stößt er auf den Hinweis, dass das Fußballspiel seines Lieblingsvereins heute live übertragen wird. Deshalb stellt er schnell eine Videoverbindung mit seinem Sohn her, um ihn zu fragen, ob er Lust hat, später mit ihm zum Public Viewing zu gehen. Das intelligente Auto empfängt über das Galileo-System Ver­kehrsdaten und passt die Steckenführung und die Parkplatzentscheidung daran an. Herr B. arbeitet als Produktionsleiter bei einem traditionsreichen Produktionsunternehmen in der Nähe von Stuttgart, das es durch den konsequenten Einsatz von vernetzten IT-Systemen und die Teilauslagerung einfacher Produktionen ins Ausland geschafft hat, der weltweiten Stand­ortkonkurrenz Paroli zu bieten. 
 
Gegen 15 Uhr verlässt Herr B. das Büro, um seinen Sohn zu treffen und mit ihm und seinen drei Freunden die 3-D-Übertragung des Fußballspiels VfB Stuttgart gegen Hertha BSC Berlin auf dem Schlossplatz anzuschauen. Bei der eingesetzten 3-D-Übertragungstechnik haben die Zuschauer den Eindruck, direkt im Olympiastadion beim Auswärtsspiel ihres Vereins dabei zu sein, denn intelligente Projektoren beamen Hologramme von Spielern und Umgebung verblüf­fend realistisch auf den Platz. Nach dem Spiel begeben sich Herr B. und sein Sohn auf den Heimweg. Die eingeschlagene Route signalisiert der Schaltzentrale in ihrem intelligenten Haus per Fernübertragung, dass sie in 30 Minuten dort ankommen werden. Dieser entscheidet, dass die Heizung und der Home­mediaserver hochgefahren werden. Auf diesem zentralen Medienserver sind alle privaten Me­dien (Fotos, Videosammlung, E-Mails, Video-on-Demand-Filme etc.) der Familie gespeichert. Zuhause angekommen schaut Herr B. noch einmal kurz virtuell in seinem Büro vorbei. Über sein vernetztes Homeoffice überprüft er die Wartungsprotokolle der Produktionsanlage für das neu entwickelte Produkt in Südamerika. 
Wer sich auch für die anderen Szenarien interessiert, kann sich ja die Veröffentlichung zu Gemüte führen: http://fazit-forschung.de/fileadmin/_fazit-forschung/downloads/FAZIT-Schriftenreihe_Band_15.pdf

Montag, 13. Dezember 2010

BBI und das neue Universum

Der Tempelhofer Flughafen ist zu, Tegel folgt... und der Streit um die Flugrouten am neuen Flughafen Berlin Brandenburg ist in vollem Gange. Hier mal ein Gegenentwurf. Das Bild „Das neue Universum“ von Klaus Bürgle ist 1955 entstanden. Ein Flughafen mitten in der Stadt und Verkehr auf vielen Ebenen. Fluggeräte zum senkrechten Start, Autos, Busse und Züge. Nur die Menschen fehlen. Aber man muss beim Thema Mobilität wohl Prioritäten setzen. Ein Freund bemerkte neulich, er glaube an Fahrbahnen auf verschiedenen Ebenen. Und zwar nach dem Bezahlprinzip. Wer oben fahren möchte muss dann eine Art „Maut“ zahlen. Und das wiederum erscheint mir sehr plausibel. Freie Fahrt für Freie Bürger reloaded.

Samstag, 20. November 2010

Fiets filevrij

http://www.fietsfilevrij.nl/img/header.png

Ich bin das schwarze Schaf meiner Familie, wenn um das Thema Rad fahren geht. Nicht das ich nicht Rad fahre, nein. Aber eine 4- Stunden Tour vor dem Frühstück, einen kleinen Downhill so zum Spaß, oder eben auch Rad fahren als Hauptbeschäftigung im Urlaub kommt mir nicht in die Tüte. Mit diesem Post kann ich mich aber rehabilitieren. Leute, fahrt mehr Rad! Ein Kommilitone von mir arbeitet am Thema Mobilität in der Zukunft und dabei an allem, was sich mit dem Thema Rad fahren beschäftigt. Und so bin ich auch auf das grandiose Konzept der „Radschnellwege“ gestoßen. Kein Scheiß. Wie der Name schon sagt, geht es um schnelles Rad fahren. Mit wenigen Kreuzungen, genug Platz zum Überholen der Sonntagsfahrer, guten Kurvenradien und gutem Untergrund. Soweit die Theorie. Kommt aus den Niederlanden, heißt dort "Fiets filevrij". Ich weiß nicht, was die wörtliche Übersetzung bedeutet, aber dass sich unsere Nachbarn mit Rad fahren auskennen, das weiß ich. Für mittellange Stecken, bei denen nicht gegondelt wird, sondern eben diese Radwege das Auto ersetzen. Ich freue mich schon, wenn das Konzept für die langen Strecken kommt- die Autobahn fürs Rad sozusagen. Wer mehr über das Projekt in Deutschland erfahren möchte, dem sein der Nationale Radverkehrsplan ans Herz gelegt.