Mittwoch, 3. August 2011

Prognosen

Das Wort Prognose selbst leitet sich dem Griechischen ab und beutet „Vorwissen“ oder auch „Vorauskenntnis“. Prognosen werden also als Vorhersage oder Voraussage von zukünftigen Ereignissen verstanden, einem antizipierten voraussichtlichen Verlauf von Dingen.
Doch wozu werden Prognosen überhaupt gebraucht? Prognosen machen eine Aussage über Ereignisse, Zustände oder Entwicklung in der Zukunft. Auf diesen Grundlagen können dann mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit Voraussagen gemacht und Entscheidungen getroffen werden.
Prognosen als Grundlage für alle Entscheidungen. Denn Entscheidungen beruhen stets auf Prognosen oder prognostischen Erwartungen. Entscheidungen müssen objektiv unter Unsicherheit gefällt werden. Sie sind risikobelastet, da die Entscheider nur unvollkommene Informationen besitzen.
Um das Risiko eine Fehlentscheidung zu minimieren, werden Prognosen benötigt, um die Zukunft zumindest subjektiv etwas weniger unsicher zu machen und die eigene Entscheidung abzusichern. Um diese Anforderung auch einlösen zu können muss die Basis jeder validen Prognose auf Fakten beruhen. Hierbei werden Daten, auf die sich die Prognose stützt, als Prädiktoren bezeichnet.

Dienstag, 2. August 2011

Was machen Zukunftsforscher eigentlich? Prof. De Haan im Interview

Quelle: http://www.n-tv.de


Der Studiengangslaeiter des Masterstudiengangs Zukunftsforschung gab bei ntv ein Interview und erklärt, was Zukunftsforscher eigentlich so machen... Unten findet Ihr einen kleines Auszug, das gesamte Interview gibt es hier: http://www.n-tv.de/wissen/Was-machen-Zukunftsforscher-article3731461.html

n-tv.de: Herr de Haan, Sie erforschen die Zukunft. Wessen Zukunft eigentlich? Und mit welchen Zielen?
 
Gerhard de Haan: Zukunftsforscher sind vielfältig unterwegs. Schwerpunktmäßig gehen wir der Frage nach, wie künftige Entwicklungen aussehen, und das in den unterschiedlichsten Bereichen. Etwa in der Politik. Dort kann es zum Beispiel darum gehen, welches Verhältnis eigentlich zwischen der gewählten Politik und den Initiativen besteht, den Nichtregierungsorganisationen. Welche Bedeutung haben die? Oder auch: In welchem Maße bekommen wir neue Modi der Abstimmung? Oder neue Formen der Interessensfindung? Die läuft zurzeit ja schon ganz stark über das Web 2.0.
Dann ist da natürlich der ganze Technologiebereich. Wie entstehen eigentlich neue Technologien? Ist das immer eine Frage dessen, was die Kunden wünschen? Kann man selbst Impulse setzen? Was ist da attraktiv? Im Kontext der Mobilitätsforschung erkennt man dann neue Entwicklungen, die betreffen gar nicht nur diesen Bereich. Da geht es beispielsweise um die Haptik: Wie fasst sich ein Lenkrad an? Und dann stellt sich die Frage: Besteht ein Zusammenhang dazu, wie sich Lebensmittel anfühlen sollen?

Montag, 1. August 2011

Zukunftspreis Kommunikation

Videotelefonie, Twitter, Facebook – Kommunikation unterliegt einem stetigen Wandel. Doch wie kann die Informationsvermittlung künftig aussehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der „Zukunftspreis Kommunikation“. Zum sechsten Mal wird am 25. und 26.Oktober 2011 der „Zukunftspreis Kommunikation“ für das beste und innovativste Konzept, eine plausible Vision oder eine herausragende Analyse zukünftiger Verständigungsformen verliehen. Die Ideen können gezeichnet, gebaut, programmiert oder auf eine beliebige andere Weise veranschaulicht werden.
Eine Jury, die sich aus unabhängigen Experten unterschiedlicher Bereiche der Kommunikationsbranche zusammensetzt, wählt aus allen Einsendungen die Gewinner aus. Die ersten drei Plätze erhalten ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro. An dem Wettbewerb können Studierende aller Fachrichtungen teilnehmen. Die Bewerbung ist noch bis zum 30. September möglich.Mehr dazu gibt es hier: http://www.zukunftspreis-kommunikation.de/kraeftebuendeln/wfz/wfz.html